St. Laurent

Sauerkirsche und Zwetschge. Kerniger als der Spätburgunder.

St. Laurent ist für mich der etwas kernigere Bruder des Spätburgunders: dieselbe samtige Art, aber dunkler, dichter und strukturierter.

In Österreich ist er weit verbreitet und wird dort ernst genommen, in Deutschland steht er nur auf kleiner Fläche. Ein Wein, der bei Weinproben regelmäßig die Frage auslöst: Warum kenne ich den nicht?

Reinsortig oder als Cuvée-Partner bringt St. Laurent dunkle Frucht, Struktur und seine burgundische Verwandtschaft ins Glas. Eine Sorte, die hierzulande noch viel zu selten Beachtung findet.

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Weinflasche Eques Noir vom Weingut Ritter
Weingut Ritter
Eques Noir
Preis: €7,00 Stückpreis: €9,33 EUR/l
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Wie schmeckt St. Laurent?

St. Laurent bringt dunkle Frucht mit: Sauerkirsche und Zwetschge, dazu eine würzige Note und samtiges Tannin. Er wirkt dichter und kerniger als ein Spätburgunder, ohne dessen Eleganz zu verlieren.

Im Holzfass ausgebaut gewinnt er spürbar an Struktur und Tiefe. Auch als Cuvée-Partner für Spätburgunder wird er geschätzt, weil er Farbe und Körper beisteuert.

St. Laurent in Österreich und Deutschland

Die Sorte gehört zur Burgunderfamilie und ist eng mit dem Spätburgunder verwandt. Ihren Namen verdankt sie dem Laurentiustag im August, um den herum die Beeren traditionell zu reifen beginnen.

In Österreich ist sie deutlich verbreiteter als bei uns und dort auch Elternteil des Zweigelt. In Deutschland steht sie auf kleiner Fläche, vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen.

Welches Essen passt zu St. Laurent?

Wild, Ente, Schmorgerichte und Pilze. Die dunkle Frucht und die Würze vertragen kräftige Saucen, das samtige Tannin beißt sich nicht mit Röstaromen.

Auch zu gereiftem Käse funktioniert er gut. Zu hellem Fleisch oder Fisch wäre er eine Spur zu kräftig – da ist der Spätburgunder die feinere Wahl.

St. Laurent bei Andrés Flaschenpost

Ob pur oder als Teil einer Cuvée – jeden dieser Weine habe ich selbst verkostet und beim Erzeuger ausgesucht. Bestellen kannst du bequem online, geliefert wird deutschlandweit.

Häufige Fragen

Vom Laurentiustag am 10. August. Um dieses Datum herum beginnen die Beeren traditionell, sich zu verfärben – der Startpunkt der Reife.

St. Laurent ist dunkler, dichter und kerniger, mit mehr Zwetschge und Würze. Der Spätburgunder wirkt heller, feiner und nuancierter. Beide gehören zur selben Familie.

Zwischen 15 und 17 Grad. Im Holz ausgebaute Weine profitieren davon, eine halbe Stunde vorher geöffnet zu werden.

Fünf bis acht Jahre bei guten Lagen, im Holz ausgebaute Weine auch länger. Liegend lagern, kühl und dunkel.

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