Riesling
Von trocken bis fruchtig. Nie langweilig.Riesling ist die Rebsorte, bei der ich persönlich schwach werde. Nichts bildet Herkunft so kompromisslos ab: Schiefer von der Mosel schmeckt anders als Kalkstein, und ein Saar-Riesling hat eine Säure, die einen wachrüttelt.
Riesling reicht vom trockenen Wein für den Essenstisch über feinherbe Varianten bis zu Weinen aus alten Reben, bei denen sich das Warten im Glas wirklich lohnt.
Tipp aus meinen Weinproben: Riesling nicht zu kalt servieren – bei 10 bis 12 Grad zeigt er deutlich mehr. Vom Saar-Schiefer bis zum Kalkstein kannst du dir diese Vielfalt deutschlandweit nach Hause bestellen.
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Häufige Fragen
Nein, der größte Teil wird heute trocken ausgebaut. Der Ruf stammt aus den achtziger Jahren, als vor allem süßliche Massenweine exportiert wurden. Bei jedem Wein in meinem Shop findest du die Geschmacksrichtung und die Restsüße in Gramm pro Liter.
Feinherb liegt zwischen trocken und lieblich. Anders als „trocken“ oder „halbtrocken“ ist der Begriff rechtlich nicht festgelegt, er hat sich in der Praxis eingebürgert. Gemeint ist ein Wein mit spürbarer, aber nicht dominanter Restsüße.
Zwischen 8 und 10 Grad. Zu kalt betont die Säure und schluckt die Frucht, zu warm wirkt der Wein breit. Gereifte Rieslinge vertragen ein bis zwei Grad mehr, weil sich ihre Aromen dann besser öffnen.
Riesling gehört zu den lagerfähigsten Weißweinen überhaupt – die Säure konserviert ihn. Einfache Gutsweine trinkst du innerhalb von zwei bis drei Jahren, Lagenweine halten problemlos zehn Jahre und mehr. Liegend lagern, kühl und dunkel.
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Diese Seite zeigt nur einen Ausschnitt aus meinem Sortiment. Im Shop findest du alles – oder du stöberst weiter durch die einzelnen Rebsorten.
