Roséwein
Mehr als Sommerwein. Von zart bis kräftig.Rosé passt nur zum Sommer? Finde ich nicht. Mal leicht und frisch, mal fruchtig und feinherb oder mit etwas mehr Struktur – Roséwein zeigt viele Facetten und passt zu deutlich mehr Gelegenheiten als nur zum Abend auf der Terrasse.
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Häufige Fragen
Nein. Rosé wird aus roten Trauben gekeltert, die nur kurz auf den Schalen stehen. Das Verschneiden von fertigem Rot- und Weißwein ist in der EU bei Stillwein nicht zulässig – eine Ausnahme gibt es nur bei Schaumwein, wo Rosé-Sekt tatsächlich so entstehen darf.
Alle vier haben mit roten Trauben zu tun, unterscheiden sich aber in Herkunft und Machart. Rosé darf aus mehreren roten Sorten stammen. Weißherbst kommt aus einer einzigen Sorte und hat Qualitätsweinstatus. Blanc de Noir wird so schonend gepresst, dass er nahezu weiß bleibt. Rotling entsteht aus roten und weißen Trauben zusammen – also schon im Weinberg oder in der Kelter, nicht durch Mischen fertiger Weine.
Der Ruf kommt daher, dass Rosé gekühlt getrunken wird und gut auf die Terrasse passt. Am Wein liegt es nicht. Ein kräftigerer Rosé macht auch im Winter zu Geflügel, Kürbis oder Käse eine gute Figur – probier es ruhig mal, wenn du ihn sonst nur im Juli im Glas hast.
Zwischen 8 und 12 Grad. Zarte, helle Rosés vertragen die kühlere Seite, kräftigere mit mehr Frucht profitieren von ein paar Grad mehr, weil sonst die Aromen verschlossen bleiben. Direkt aus dem Kühlschrank ist er meist zu kalt.
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