Frühburgunder
Kirsche und Mandel. Samtiger als der große Bruder.Frühburgunder – auch Pinot Madeleine genannt – duftet nach Kirsche und Mandel und geht dabei samtig über die Zunge. Für mich ist er einer der schönsten Vertreter der Burgunderfamilie.
Er ist der kleine, dichtere Bruder des Spätburgunders: weniger Ertrag, kleinere Beeren, mehr Substanz im Glas. Lange war die Sorte fast verschwunden, weil sich der Aufwand kaum rechnete. Dass es sie heute wieder gibt, verdanken wir ein paar hartnäckigen Winzern.
Vom Rosé bis zum Winzersekt zeigt Frühburgunder, wie vielseitig Pinot Madeleine sein kann. Die von mir ausgewählten Weine kannst du deutschlandweit bestellen.
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Häufige Fragen
Der Frühburgunder ist eine Mutation des Spätburgunders und reift rund zwei Wochen früher. Seine Beeren sind kleiner, der Ertrag geringer – das ergibt dichtere, gehaltvollere Weine bei gleicher Grundaromatik.
Der Name spielt auf die frühe Reife an und wird von manchen Betrieben zur Vermarktung genutzt. Geläufig sind außerdem Clevner und Pinot Noir Précoce – gemeint ist immer dieselbe Sorte.
Zwischen 15 und 17 Grad. Rosé und Sekt aus dieser Sorte trinkst du deutlich kühler, bei 8 bis 10 Grad.
Durch den höheren Extrakt ist er etwas lagerfähiger als mancher Spätburgunder. Fünf bis acht Jahre sind bei guten Lagen kein Problem. Liegend lagern, kühl und dunkel.
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