Kerner

Rieslingähnlich mit Muskatnote. Besonders schön edelsüß.

Kerner ist der Wein, den ich ausschenke, wenn jemand sagt: „Ich mag Riesling, aber heute darf es etwas weicher sein.“ Dieselbe lebendige Säure, dazu ein feiner Muskatton und etwas mehr Fülle.

Richtig groß wird er als edelsüßer Wein. Eine gut gemachte Auslese aus Kerner gehört für mich zu den unterbewerteten Schätzen des deutschen Weinbaus – und kostet einen Bruchteil dessen, was Vergleichbares aus anderen Sorten aufruft.

Kerner zeigt seine Vielseitigkeit von feinherb bis edelsüß: Mit etwas Restsüße wirkt seine Säure besonders harmonisch, während der Muskatton klar erhalten bleibt.

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Kerner feinherb - MUT - Weingut Anhäusser - Andrés Flaschenpost
Weingut Anhäusser
Kerner feinherb - MUT
Preis: €6,80 Stückpreis: €9,07 EUR/l
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Kerner edelsüß - MUT - Weingut Anhäusser - Andrés Flaschenpost
Weingut Anhäusser
Kerner edelsüß - MUT
Preis: €9,00 Stückpreis: €12,00 EUR/l
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Wie schmeckt Kerner?

Kerner erinnert im ersten Moment an Riesling: grüner Apfel, Zitrus, eine klare Säure. Dazu kommt ein feiner Muskatton, der ihn unterscheidbar macht, und ein etwas vollerer Körper.

Trocken ausgebaut wirkt er frisch und geradlinig. Seine große Stärke zeigt er aber bei höherem Mostgewicht: Als Spätlese oder Auslese verbindet er Süße und Säure so, dass der Wein trotz Restsüße nie schwer wirkt.

Kerner in Deutschland

Kerner ist eine deutsche Neuzüchtung aus Trollinger und Riesling, entstanden in Weinsberg. Benannt ist er nach Justinus Kerner, dem schwäbischen Arzt und Dichter, der auch Trinklieder schrieb.

Angebaut wird er vor allem in Rheinhessen, der Pfalz und Württemberg. Er reift zuverlässiger als Riesling und stellt geringere Ansprüche an die Lage – einer der Gründe, warum er in den siebziger Jahren stark gepflanzt wurde.

Welches Essen passt zu Kerner?

Trockener Kerner passt zu Fisch, hellem Fleisch und Gemüsegerichten – überall dort, wo sonst ein Riesling stehen würde, nur eine Spur weicher.

Edelsüße Varianten gehören zu Blauschimmelkäse, zu Foie gras oder zu einem Dessert, das nicht süßer sein darf als der Wein. Auch solo nach dem Essen macht so eine Flasche Freude.

Kerner bei Andrés Flaschenpost

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Häufige Fragen

Die Sorte ist nach Justinus Kerner benannt, einem Arzt und Dichter aus Weinsberg, der unter anderem Trinklieder verfasst hat. Gezüchtet wurde sie dort aus Trollinger und Riesling.

Kerner hat eine ähnlich lebendige Säure, dazu aber einen feinen Muskatton und etwas mehr Körper. Er wirkt insgesamt weicher und weniger zugespitzt als ein Riesling aus vergleichbarer Lage.

Zwischen 8 und 10 Grad. Edelsüße Varianten dürfen etwas kühler serviert werden, damit die Süße nicht zu breit wirkt.

Trockene Weine zwei bis drei Jahre. Edelsüße Auslesen halten dagegen Jahrzehnte und gewinnen dabei deutlich an Tiefe. Liegend lagern, kühl und dunkel.

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