Syrah

Brombeere und schwarzer Pfeffer. Würzig und dunkel.

Wenn ein Rotwein nach Brombeere und schwarzem Pfeffer duftet, steckt meistens Syrah dahinter. Dunkel, würzig, mit ordentlich Struktur – eine der markantesten roten Sorten überhaupt.

An der nördlichen Rhône ist er die Leitsorte, in Australien wurde er als Shiraz weltberühmt. Beide Namen, dieselbe Traube, sehr unterschiedliche Stile.

Auch im Rosé macht er sich hervorragend: Er bringt Würze mit, wo andere Sorten nur Frucht liefern.

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Wie schmeckt Syrah?

Syrah ist dunkel und würzig. Typisch sind Brombeere, schwarzer Pfeffer und Veilchen, dazu ein festes Tannin und eine tiefe, fast schwarze Farbe.

Aus kühleren Lagen wirkt er schlanker und pfeffriger, aus warmen Regionen dichter und fruchtiger – dort läuft er meist unter dem Namen Shiraz. Der Ausbau im Holz verstärkt seine dunkle, rauchige Seite.

Syrah in Frankreich und weltweit

Die Heimat des Syrah ist die nördliche Rhône, wo er als einzige rote Sorte zugelassen ist. Genetisch geht er auf zwei alte französische Sorten zurück – die lange kolportierte Herkunft aus Persien gilt als widerlegt.

In Australien wurde er als Shiraz zur Nationalsorte und prägt dort einen deutlich fruchtigeren, wärmeren Stil. In Deutschland ist die Fläche sehr klein und auf die wärmsten Lagen beschränkt.

Welches Essen passt zu Syrah?

Lamm, Wild und Gegrilltes mit kräftiger Würze. Die Pfeffernote des Weins greift Marinaden und Röstaromen auf, statt sich daran zu reiben.

Als Rosé gekeltert passt er zu Gegrilltem, mediterraner Küche und Sommergerichten – mit mehr Struktur, als man einem Rosé gemeinhin zutraut.

Syrah bei Andrés Flaschenpost

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Häufige Fragen

Ja, es ist dieselbe Rebsorte. Der Name Shiraz steht meist für den wärmeren, fruchtigeren Stil aus Übersee, Syrah für den kühleren, pfeffrigeren aus Frankreich.

Dafür ist ein Aromastoff verantwortlich, der auch im schwarzen Pfeffer selbst vorkommt. In kühleren Anbaugebieten tritt er deutlicher hervor als in warmen.

Zwischen 16 und 18 Grad. Rosé aus Syrah trinkst du deutlich kühler, bei 8 bis 10 Grad.

Fünf bis zehn Jahre bei guten Lagen, länger bei Spitzenweinen aus dem Holzfass. Das feste Tannin gibt ihm ein solides Reifegerüst. Liegend lagern, kühl und dunkel.

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