Dakapo

Färbertraube mit tiefrotem Fruchtfleisch. Selten pur im Glas.

Dakapo ist eine Färbertraube: Nicht nur die Schale, sondern auch das Fruchtfleisch ist tiefrot. Dadurch bringt sie von Natur aus eine besonders intensive Farbe mit.

Gerade in Cuvées wird diese Eigenschaft bewusst genutzt. Gute Cuvées leben davon, dass jede Rebsorte ihre eigene Stärke einbringt – Dakapo sorgt dabei vor allem für Farbtiefe und einen dunklen, kraftvollen Auftritt.

So muss Dakapo nicht im Vordergrund stehen, um das Gesamtbild eines Rotweins entscheidend mitzugestalten.

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Über Grenzen gehen - Weingut Kiefer - Andrés Flaschenpost
Weingut Kiefer
Über Grenzen gehen
Preis: €7,30 Stückpreis: €9,73 EUR/l
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Wie schmeckt Dakapo?

Dakapo ergibt sehr dunkle, dichte Weine mit Brombeere, dunkler Kirsche und kräftigem Tannin. Reinsortig ausgebaut wirkt er wuchtig und braucht Zeit im Glas.

Häufiger begegnet er einem als Anteil in Cuvées, wo er weniger über den Geschmack als über Farbe und Körper wirkt – er gibt dem Wein Tiefe, ohne ihn zu dominieren.

Was eine Färbertraube ausmacht

Bei den allermeisten roten Rebsorten sitzt der Farbstoff ausschließlich in der Schale, das Fruchtfleisch ist hell. Färbertrauben wie Dakapo haben auch rotes Fruchtfleisch – daher die außergewöhnliche Farbtiefe.

Gezüchtet wurde Dakapo in Deutschland, angebaut wird er auf sehr kleiner Fläche. Sein Zweck ist klar umrissen: Farbe und Struktur für Rotwein-Cuvées liefern, die sonst blass blieben.

Welches Essen passt zu Dakapo?

Kräftige Fleischgerichte, Schmorbraten, Wild. Das Tannin braucht Fett und Eiweiß als Gegenspieler, sonst wirkt der Wein streng.

Auch zu gereiftem Hartkäse passt er. Zu leichten Gerichten wäre er deutlich zu mächtig.

Dakapo bei Andrés Flaschenpost

Meist als Teil einer Cuvée, selten reinsortig – jeden dieser Weine habe ich selbst verkostet und beim Winzer vor Ort ausgesucht. Bestellen kannst du bequem online, geliefert wird deutschlandweit.

Häufige Fragen

Eine rote Rebsorte, bei der auch das Fruchtfleisch gefärbt ist und nicht nur die Schale. Solche Sorten liefern besonders viel Farbe und werden häufig als Anteil in Cuvées eingesetzt.

Die Sorte ist auf Farbe und Struktur gezüchtet und wirkt allein schnell wuchtig. In kleinen Anteilen entfaltet sie ihren Nutzen deutlich besser – deshalb steht sie meist im Verschnitt.

Zwischen 16 und 18 Grad. Wegen des kräftigen Tannins lohnt es sich, die Flasche vorher eine halbe Stunde zu öffnen.

Fünf bis acht Jahre. Farbe und Tannin halten lange, die Frucht baut mit der Zeit ab. Liegend lagern, kühl und dunkel.

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