Müller-Thurgau
Mild und süffig. Der Wein für den Feierabend.Nicht jeder Abend braucht einen großen Wein. Manchmal braucht es einfach eine Flasche, die aufgemacht wird, ohne dass jemand darüber diskutiert – und genau dafür ist der Müller-Thurgau da.
Mild, süffig, mit einem Hauch Muskat: Er gehört zu den unkompliziertesten Weißweinen überhaupt und wird deshalb gern unterschätzt. Zu Unrecht, finde ich – gut gemacht ist er ein Wein, den man wirklich austrinkt.
Auch in Cuvées spielt Müller-Thurgau seine Stärke aus: Er bringt eine milde, zugängliche Art ein, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
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Häufige Fragen
Es ist dieselbe Rebsorte. Rivaner steht in der Regel für eine trockene, schlanke Ausbauform, Müller-Thurgau eher für den klassischen, etwas milderen Stil. Der Unterschied liegt im Keller, nicht im Weinberg.
Er ist unkompliziert, das ist etwas anderes als billig. Bei niedrigem Ertrag und sorgfältiger Arbeit entstehen daraus feine, klare Weine. Der schlechte Ruf stammt aus einer Zeit, in der vor allem auf Menge gesetzt wurde.
Zwischen 8 und 10 Grad. Gut gekühlt kommt seine Frische am besten heraus – zu warm wirkt er schnell flach, weil ihm die Säure als Gerüst fehlt.
Ein bis zwei Jahre. Er ist ein Wein für den jungen, frischen Genuss und gewinnt durch Lagerung nichts dazu. Trink ihn zeitnah, dann zeigt er sich von seiner besten Seite.
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