Primitivo

Dunkel und kraftvoll. Reife Frucht aus dem Süden.

Stell dir einen warmen Sommerabend vor: Der Grill ist an, jemand macht einen eiskalten Rosé auf – und in der Cuvée steckt eine Rebsorte, die sonst für sonnenverwöhnte Rotweine aus Apulien bekannt ist. Genau das ist Primitivo.

Er bringt dunkle Frucht, Fülle und eine reife Beerensüße mit, ohne dass der Wein selbst süß sein muss. In Deutschland kommt er nur selten vor, umso spannender ist es, ihn als Teil einer Cuvée zu entdecken.

Bei mir findest du Primitivo im Somersault Rosé vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett aus der Pfalz. Die Auswahl wächst, sobald weitere Weine mit Primitivo dazukommen. Bestellen kannst du deutschlandweit.

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Somersault Rosé trocken – Weingut Bergdolt-Reif & Nett
Weingut Bergdolt-Reif & Nett
Somersault Rosé trocken
Preis: €15,90 Stückpreis: €21,20 EUR/l
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Wie schmeckt Primitivo?

Primitivo ist ein Rotwein mit Würze und Fülle. Im Glas ist er tiefdunkel, in der Nase kommen dunkle Waldfrüchte, dazu Zimt, Nelke und schwarzer Pfeffer. Am Gaumen wirkt er saftig und warm, mit einer Frucht, die fast marmeladig schmecken kann.

Diese reife Beerensüße hat mit Restzucker nichts zu tun. Reinsortige Primitivo-Weine werden meist kräftig und alkoholreich. In einer Rosé-Cuvée sorgt er für Farbe, Körper und dunkle Beerenfrucht, ohne dass der Wein deshalb schwer wirken muss.

Primitivo und seine Herkunft

Primitivo stammt ursprünglich aus Kroatien. Der Name geht auf die ältere Bezeichnung „Primativo“ zurück, deutsch „als erste reifend“, die in Italien ab 1799 belegt ist. In Apulien wird die Sorte erst seit etwa 150 bis 250 Jahren angebaut, dort ist sie heute besonders bekannt.

Dass Primitivo und der kalifornische Zinfandel dieselbe Rebsorte sind, stellte die Wissenschaftlerin Carole Meredith 1999 per DNA-Analyse fest. Die kroatische Ursorte fand sie Ende 2001 in Crljenak Kaštelanski. In Deutschland war die Sorte lange nicht zum Anbau zugelassen, erst seit einigen Jahren gibt es hier ein paar Rebflächen.

Welches Essen passt zu Primitivo?

Als kräftiger Rotwein mit dunkler Frucht mag Primitivo herzhaftes Essen: Pasta mit kräftiger Sauce, Pizza, Gegrilltes oder Schmorgerichte. Die reife Frucht hält gegen Röstaromen und Würze stand. Als Bestandteil eines Rosés ist er ein guter Begleiter für Grillabende, Antipasti, Snacks und gesellige Runden.

Weniger gut passt ein reinsortiger Primitivo zu feinem, zartem Essen wie gedünstetem Fisch oder leichten Salaten. Dort wäre er zu wuchtig. Für solche Gerichte greifst du besser zu einem Weißwein oder einem leichten Rosé.

Primitivo bei Andrés Flaschenpost

Bei mir findest du Primitivo als Teil einer Rosé-Cuvée: im Somersault Rosé vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett aus der Pfalz. Bestellen kannst du bequem online, geliefert wird deutschlandweit. Kommen weitere Weine mit Primitivo dazu, findest du sie hier.

Häufige Fragen

Nicht zwangsläufig. Primitivo wirkt durch seine reife Frucht süßlich, die meisten Weine sind aber trocken ausgebaut. Wie süß ein Wein wirklich ist, steht bei jedem Produkt in meinem Shop bei der Geschmacksrichtung und der Restsüße in Gramm pro Liter.

Genetisch ja, im Glas nicht unbedingt. Je nach Herkunft und Ausbau schmecken die Weine unterschiedlich. Primitivo steht meist für die italienische Variante, Zinfandel für die kalifornische.

Reinsortige Rotweine trinkst du am besten bei 16 bis 18 Grad. Ein Rosé mit Primitivo in der Cuvée, wie der Somersault Rosé, schmeckt eiskalt oder auf Eis am besten. Der Winzer empfiehlt 10 bis 12 Grad.

Kräftige Rotweine halten oft mehrere Jahre. Beim Somersault Rosé nennt der Winzer 3 bis 5 Jahre Lagerfähigkeit, am frischesten schmeckt ein Rosé aber jung. Am besten liegend, kühl und dunkel lagern.

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Diese Seite zeigt nur einen Ausschnitt aus meinem Sortiment. Im Shop findest du alles – oder du stöberst weiter durch die einzelnen Rebsorten.